Ein 6000 Liter Albtraum von feinsten!

Im Frühjahr 2013, hatten wir durch das Tauwetter wieder einmal feuchte Wände im Keller, da das Regenwasser nur im
Boden versickerte, musste etwas geschehen, um die Kellerwände für immer trocken zu bekommen.
Wir beschlossen also eine Zisterne zu bauen, die das Regenwasser von Dach sammeln soll, dass wir dann zu gießen im
Garten verwenden wollen. Nach langen suchen und recherchieren im Internet, wusste ich wie so ein Ding gebaut
wird, zur gleichen Zeit bot der OBI Baumarkt eine Zisterne mit einem Volumen von 1000,3000 oder 6000 Liter an.
Wir beschlossen, dass es dann gleich die 6000 Liter Zisterne sein sollte.
Wir bestellten dann die Zisterne dieser wurde dann nach ca. 3 Wochen geliefert.
Da war nun das Teil, als wir die Größe sahen, war uns
schnell klar, dass wir das Loch im Boden nicht ohne fremde
Hilfe bekommen würden, es musste ein Bagger her.
Ein befreundeter Gartenbauer kam dann auch und hob das
Loch im Boden sowie die Gräben für die Verrohrung aus.
Da unser Haus auf einen ehemaligen Weiher gebaut wurde
und dieser vor 42 Jahren mit allem zugeschüttet wurde, was man
fand, kam so manche Überraschung zutage.
Steine und Bauschutt in jeder Größe und mit jedem Gewicht.
Vom Lehm- über Sand- bis hin zum Humusboden war alles zu
finden.



 


Als ich von der Arbeit nach Hause kam, bot sich mir folgendes Bild!
(Der Angriff der Raketenwürmer!)


Die Zisterne war im Boden, doch der Garten wies einen Totalschaden auf.
Leider war dies nicht anders zu meistern, da die Rohre noch von der Dachrinne zur Zisterne verlegt werden mussten.






Das Chaos war groß, und als der erste Schock überwunden war, machten wir uns ans Werk!
Die Rohre verlegen und den Rest des Gartens, der noch im Weg war, beiseiteschaffen.
Nach zwei Abenden war es dann soweit, das erste Wasser konnte vom Dach in die Zisterne fließen.





Jeden Abend nach der Arbeit wurde dann fleißig geschaufelt, bald war es dann auch soweit, die Gräben für die Rohre waren
wieder zu, ich Installierte eine Pumpe und das erste Wasser aus der Zisterne, das der Regen am Abend zuvor brachte,
konnte fließen. Es war ein schönes Gefühl, zu wissen das uns das Wasser zum Gartengießen nun nicht mehr ausgehen würde!






Was jetzt noch zu tun blieb? Die Berge von Aushub im Garten zu verteilen und Steinen aus dem Garten zu schaffen.
Die erste Woche meines Urlaubs verbrachte ich zu Großteil mit der Schaufel in der Hand, meine Frau und
meine Mutter halfen ebenfalls fleißig mit, wenn ich die beiden nicht hätte, wäre ich nie fertig geworden.
Wir hatten alle Blasen an den Händen und uns taten alle Knochen weh, doch ich finde es hat sich gelohnt.







Wenn jetzt wieder Gras über die ganze Sache gewachsen ist,
ahnt man nicht mehr, wie unser Garten im Sommer 2013 ausgesehen hat!



Das haben wir alles aus dem Boden geholt, jetzt sind wir Steinreich, wenn jetzt noch einmal der Bagger kommt,
gehören die Steine auch der Vergangenheit an!




Nur eine hatte Spaß an der ganzen Sache, unsere Mona, ihr gefiel es auf die Sandberge zu klettern
und die Rohrgräben zu erkunden, man fand ja auch immer was zu spielen und wenn es auch nur
mein Hosenbein war.